Häufige Fragen
Antworten auf die Fragen, die Käufer üblicherweise vor einer Anfrage stellen. Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, schreiben Sie eine E-Mail.
Verno nutzt nur Quellen, deren Lizenz die Verwendung in Kundenberichten erlaubt. Standort- und Wettbewerberdaten stammen aus OpenStreetMap unter der Open Database License (ODbL) und aus Foursquare Open Source Places unter der Apache-Lizenz 2.0. Administrative Grenzen stammen ebenfalls aus OpenStreetMap. Bevölkerungs- und Altersstruktur stammen aus dem Zensus 2022 (Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0); weitere demografische Daten, soweit verwendet, aus offiziellen statistischen Ämtern (Destatis, Eurostat). Die Quellenangabe ist in jedem Bericht enthalten.
Jede Quelle ist im Anhang des Berichts dokumentiert. Sie können jede Aussage auf ihre Originalquelle zurückführen.
Analysen beruhen überwiegend auf Angaben zu Betrieben, nicht zu Personen. Wird ein Betrieb von einer natürlichen Person geführt, etwa als Einzelunternehmen oder Arztpraxis, sind Name und Anschrift jedoch personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Verno verarbeitet sie auf Grundlage eines berechtigten Interesses (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), informiert darüber nach Art. 14 DSGVO in der Datenschutzerklärung und nimmt Betriebe, die widersprechen, aus künftigen Analysen und gespeicherten Daten heraus. Bevölkerungsdaten und administrative Grenzen sind anonymisierte amtliche bzw. offene Daten ohne Personenbezug.
Analysedaten werden in der EU gespeichert. Für Website-Hosting und E-Mail-Versand setzen wir Dienstleister mit Sitz in den USA ein; die Datenschutzerklärung nennt sie. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist auf Anfrage verfügbar.
POI-Daten werden zum Zeitpunkt der Analyse abgerufen. Jeder Bericht spiegelt damit den Stand der Datenbasis am Lieferdatum wider. Administrative Grenzen ändern sich selten und werden bei Bedarf aktualisiert. Eine Standortanalyse ist eine Momentaufnahme zum Lieferzeitpunkt.
Für laufende Beobachtung sind periodische Aktualisierungen zu reduzierten Konditionen verfügbar. Der gelieferte Datensatz lässt sich auch später erneut abfragen.
Jeder POI-Datensatz durchläuft eine Mehrfach-Verifizierung, bevor er in die Analyse eingeht. Einträge, die als inkonsistent erkannt werden (geschlossene Betriebe, Adressfehler, Duplikate, falsche Kategorie), werden gefiltert. Die Filterregeln sind pro Kategorie dokumentiert und im Anhang des Berichts einsehbar.
Verno verspricht keine hundertprozentige Genauigkeit. Reale Daten enthalten Rauschen: Ein neu eröffneter Betrieb erscheint möglicherweise noch in keiner Quelle, eine Schließung kann sich in Datensätzen wochenlang halten. Die Methodik ist darauf ausgelegt, falsche Treffer und Lücken zu minimieren, nicht zu eliminieren.
Ja. Jede Standortanalyse dokumentiert ihre Datenquellen, Filterregeln, Bewertungskriterien und die konkreten Werte, die zur Rangbildung führen. Zahlen im Bericht sind auf Zeilen im zugrundeliegenden Datensatz rückführbar, der zusammen mit dem Bericht ausgeliefert wird.
Wenn eine interne Prüfung oder ein externer Partner eine Aussage hinterfragt, haben Sie alles, was Sie zur Reproduktion oder Verteidigung benötigen.
Geografisch funktioniert die Datenbasis dort, wo Google Places und OpenStreetMap ausreichende Abdeckung haben. Praktisch betrifft das alle OECD-Märkte. Der aktive Fokus liegt auf Deutschland und der EU, wo die Datendichte am höchsten und die operative Kenntnis des Gründers am stärksten ist.
Branchen-Erfahrung umfasst aktuell Gastronomie, Optiker-Filialnetze, Hörgeräte-Akustik, Sanitätshäuser und angrenzende Einzelhandelsbereiche. Weitere Kategorien sind möglich; die Pipeline ist kategorie-agnostisch und wird pro Anfrage kalibriert.
Eine klassische Agentur-Beauftragung läuft typischerweise sechs bis zwölf Wochen, kostet zwischen 30.000 € und 80.000 € und liefert eine Foliensammlung. Verno liefert einen verifizierten Datensatz, eine bewertete Rangliste und einen schriftlichen Bericht in Tagen, für 1.200 € bis 2.500 € pro Engagement.
Der Tradeoff ist der Umfang pro Engagement. Agenturen decken qualitative Arbeit ab (Interviews, Markenwahrnehmung, Experten-Panels), die Verno nicht leistet. Für reine Standort- und Datenentscheidungen ist Verno schneller, günstiger und reproduzierbarer. Wenn qualitative Tiefe nötig ist, ergibt eine Kombination Sinn.
Sie besitzen den Bericht und den zugrundeliegenden Datensatz für die interne Nutzung in Ihrem Unternehmen. Dazu gehört die Weitergabe an Mitarbeiter, Berater und Partner, die an der Entscheidung beteiligt sind. Verno behält die Rechte an Methodik, Code und Pipeline.
Der Weiterverkauf des gelieferten Datensatzes als eigenständiges Produkt an Dritte ist nicht enthalten und erfordert eine separate Vereinbarung.
Standard ist eine wechselseitige Geheimhaltungsvereinbarung. Eine NDA-Vorlage ist verfügbar, oder Verno unterzeichnet Ihre. Kundennamen, Bewertungskriterien und konkrete Standorte werden ohne schriftliche Zustimmung niemals in Marketing, Fallstudien oder anderen Engagements referenziert.
Veröffentlichte Fallstudien sind entweder vollständig anonymisiert oder mit ausdrücklicher schriftlicher Freigabe gekennzeichnet.
Eine berechtigte Frage. Drei strukturelle Faktoren reduzieren das Risiko.
Erstens ist jede Lieferung in sich abgeschlossen. Bericht, Datensatz, Methodikdokumentation und Quellenverweise gehen mit der Übergabe in Ihr Eigentum über. Eine spätere Weiterverwendung oder Wiederholung der Analyse erfordert keine fortlaufende Beteiligung von Verno.
Zweitens basiert die Pipeline auf langlebiger Infrastruktur (Google Places, OpenStreetMap, statistische Ämter), die jedes kompetente technische Team einsetzen kann. Der Wertbeitrag liegt in der Methodik, nicht in einer geheimen Datenquelle.
Drittens sind für Kunden mit Rahmenverträgen Code-Escrow und Methodik-Übergabe vertraglich regelbar.
Was Verno heute nicht bietet, ist ein mehrköpfiges Team mit redundanter Kapazität. Engagements werden entsprechend kalkuliert und terminiert.
Fünf bis zehn Arbeitstage vom Kickoff bis zur Lieferung, abhängig vom Umfang. Mehrstandort-Rahmenverträge laufen nach dem ersten Standort schneller pro Standort.
Datenanfragen (das Geo-Spatial-Datenprodukt, derzeit manuell bearbeitet) werden typischerweise innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen geliefert.
Zwei Wege. Für einmalige Ergänzungen (ein zusätzlicher Standort, ein geändertes Bewertungskriterium) wird die Engagement-Verlängerung zum Engagement-Tarif abgerechnet. Für laufenden Bedarf (Quartals-Aktualisierungen, Rahmenverträge über ein Filialnetz) ist ein Rahmenvertrag zu 2.000 € bis 2.500 € pro Engagement mit Mengenrabatten die saubere Struktur.